18. Oktober 2008 - beigetragen von jf

"Jeder Mensch ist ein Mensch" - Gemeinschaftsarbeit von 9 Teilnehmenden des Offenen Ateliers
Zum Welttag zur Überwindung von Armut und Ausgrenzung (veranstaltet von der ATD Vierte Welt Deutschland) legt unser Beitrag einen Schwerpunkt auf den Inneren Reichtum. Er ist für uns eine wichtige Quelle von Kraft und Freude und überwindet das Gefühl von Isolation und Verarmung.
Arm-Sein - Reich-Sein - Dazugehören - Menschsein
Unser Gemeinschaftsbild zum Thema “Jeder Mensch ist ein Mensch” ist im Miteinander von 9 Personen entstanden.
Schaut man genau hin, so endeckt man zwei Gesichter, die sich zugewandt sind.

Eine weitere Figur scheint sich im Hintergrund abzuzeichnen, die sich in den oberen linken Bildrand streckt. Die Arme hochgereckt. Ich - Sein, Wir - Sein, ein Sprung in die Freiheit, ein Tanz … oder ein Schrei?
Diese Motive sind spontan entstanden - nicht geplant. Vielleicht sieht man aber auch ganz andere…
Reich ist man, wenn man mit sich selbst etwas anfangen kann.
Reich ist man, wenn man Gemeinschaft erleben kann.
Sich austauschen, sich ausdrücken, Freude in Farbe umsetzen, Schmerz auf die Leinwand bringen.
Jeder Mensch ist ein Mensch. Manchmal vergisst man das fast. Dann fühlt man sich gar nicht reich.
In der kreativen Tätigkeit kann man seinen inneren Reichtum entdecken. Für sich ganz allein - oder in Begegnung mit anderen. Man kann sein Menschsein feiern und genießen.
Zeit haben.
Nicht den materiellen Zielen hinterherhetzen…
Der Innere Reichtum ist farbig, expressiv, glänzend und funkelnd. Voller Spontaneität und Fülle. Manchmal spürt man ihn kaum noch. Auch wenn er immer noch da ist.
von Jürgen Fritsche
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12. September 2008 - beigetragen von jf

Galerie FOE 156 - Bürgerpark Oberföhring - Oberföhringer Str. 156
Eine Veranstaltungen des Kulturreferates zum 850. Stadtgeburtstag
Gemeinschafts- ausstellung mit ca. 20 Künstlern zum Thema “Salz”, “Salzbrücke” in den Räumen der Galerie FOE 156 und den angrenzenden Ateliers des Bürgerparks; Auseinandersetzung mit dem Thema Salz in der Nähe des “authentischen” Ortes.
Eröffnung:
Freitag, 12.09.2008 um 18.00 Uhr
Öffnungszeiten:
Sa, von 10 bis 18 Uhr,
So. von 10 bis 18 Uhr.
Beste Zeit wohl nachmittags
Ort:
Bürgerpark Oberföhring
Oberföhringer Str. 156 (Stadtplan)
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10. September 2008 - beigetragen von Peter

Bildnis des Malers B.C. Koekkoek, Lithographie nach Charles Baugniet, 1839
Legendär sind sie schon: unsere Atelier-Treffen bei Klaus und Hans!
Und ich geb’s zu: heimlich hatte ich mich schon gefragt, wann es denn wieder soweit wäre…
Jetzt ist es wieder soweit!
Wir sind alle zu den beiden in den Garten eingeladen
- zu Kaffee und Kuchen und (vielleicht) einer Kürbissuppe!
Mitgebrachte Kuchen sind willkommen.
Bitte vormerken:
Am Montag, den 22.September 2008
von 15:00 Uhr bis 18:00
also zu unseren üblichen Offenen-Atelierzeiten.
Jürgen wird eine Kiste mit Malutensilien aus dem Atelier mitbringen - Farben, Papier, Stifte, Kreiden - sodass jeder der Lust hat, in der freien Natur Landschaft, Pflanzen, den Gartenteich malen kann - oder den Frosch darin.
Ich denke, jeder von uns weiss wo der Garten von Klaus und Hans ist - falls nicht: Rückfragen unter info@offenes-atelier.org
„Die Natur ist die perfekte Malerei“
B.C. Koekkoek
Tags: malen, Natur, Termin
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08. September 2008 - beigetragen von Peter

"SILHOUETTEN" aus dem Offenen Atelier
Silhouetten von Menschen - auf Packpapier gemalt, aus Wellpappe geschnitten, aus Karton gerissen: Schattenrisse, lebensgross.
Einer hockt da, die Arme verschränkt zum Dach über dem Kopf, und schaut vor sich hin auf den Boden, wo das Wort “Müll” geschrieben steht - mit Fragezeichen. Ein anderer liegt vor ihm auf dem Boden, die Bierflasche zu seinen Füssen; “Stabile Seitenlage” würde jemand mit Erste-Hilfe-Ausbildung seine Lage kennzeichnen - eine verzweifelte Lage wohl eher: nackt und ungeschützt, ein Pappkarton als Bett.
Daneben kauert einer, da hat der Künstler oder die Künstlerin die Umrisse der Silhouette in konzentrischen Linien zum Inneren der Figur hin sich wiederholend nachgezeichnet: bis ins Innerste, wo ein Knäuel aus orangeroten Linien den Ort des Herzens markiert - inmitten eines ovalen Hohlraums, embryogleich.
Eine vierte Silhouette steht dazwischen, überragt die Kauernden um halbe Körperlänge und doch: ein Falz im Papier lässt auch diese Figur im Wortsinn geknickt erscheinen; die Beine hängen durch wie weiche Knie.
Die Figurengruppe - eine Gemeinschaftsarbeit von Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Offenen Ateliers zusammen mit der psychosozialen AIDS-Beratung der Caritas München - war so zu sehen in der Ausstellung “SILHOUETTEN” auf der letztjährigen Veranstaltung der ATD Vierte Welt Deutschland aus Anlass des “Welttag zur Überwindung der Armut und Ausgrenzung - 17. Oktober”.
Der diesjährige Welttag zur Überwindung der Armut und Ausgrenzung steht unter dem Motto:
“Jeder Mensch ist ein Mensch…
und hat ein Recht auf Menschsein ?!?”
Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Christian Ude und findet statt
am 17. Oktober 2008
um 18:00 Uhr
im Zentrum St. Bonifaz, Karlstr. 34, München
Die Münchner Initiatoren, Angelika und Wolfgang Otten, laden alle Interessenten ein, wieder einen Beitrag zum Programm beizusteuern.
Weitere Informationen im Faltblatt oder über das sekretariat@atd-viertewelt.de
Tags: 17.Oktober, Ausstellung, Gruppenarbeit, Termin, Welttag
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23. Juli 2008 - beigetragen von Peter
Am vergangenen Montag haben wir Jürgen mit einem kleinen Kaffeekränzchen in den wohlverdienten Urlaub verabschiedet. Er wird Anfang September wieder zurück sein.
Während seiner Abwesenheit wird ihn Alexander vertreten.
Das Offene Atelier ist also weiterhin zu den regulären Zeiten geöffnet.

Collage von Alexander
Nach dem Kaffetrinken hat uns Alexander eingeladen, an einem Thema zu arbeiten, das er vorbereitet hatte:
“Das Haus in dem ich gerne wohnen würde…”
Nach bewährter Art konnte man völlig frei gestalten:
Ein Bild malen, eine Kollage kleben, eine Zeichnung oder eine Skulptur anfertigen; realistisch, abstrakt, als Skizze oder ein ausgeführtes kleines Werk.
Jeder hat sich die Materialien zusammengesucht, die er benutzen wollte: Akrylfarben, Kreiden, Aquarell, Schere und Papier, Karton… - dann haben wir uns um den grossen Tisch im ersten Raum versammelt und jeder hat losgelegt.
Nach etwa einer Stunde gab es eine erstaunliche Fülle von Ergebnissen:
Angefangen bei einer architektonischen Präsentation war manches vertreten: über gamalte Ansichten, illustrierte Grundrisse, Collagen aus Architekturzeitschriften, Papiermodelle bis hin zu einem abstrakten Bild, in dem sich eher das Feeling als die Ansicht des Hauses manifestierte: “klare Linien und verspielte Ecken”.
Leider habe ich keine Fotos gemacht! Zwar hatte ich die Kamera dabei, aber ich war selbst so vertieft in’s malen und schauen und plaudern, dass ich ganz vergessen habe, das Ding auch zu benutzen.
Ein andermal!
Tags: Gruppenarbeit, Alexander, Haus, Thema, Übung
Tags: Alexander, Übung, Gruppenarbeit, Haus
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15. Juli 2008 - beigetragen von Peter

Einladung zur Vernissage
Blaue Blume
Malerei und Zeichnungen
von Andrea Muthig, Kira Otremba und Siglinde Kanzler.
am Mittwoch, den 30.07.2008 um 19 Uhr
im Geranienhaus Schlosspark Nymphenburg, München
Ausstellungsdauer:
Donnerstag, 31.07.2008 bis
Montag 04.08.2008
jeweils 11-19 Uhr.
Der Kontakt kam zustande über Kira Otremba, Kunsttherapeutin und Kollegin von Jürgen Fritsche.
Tags: Einladung, Kunsttherapie, Malerei, Vernissage, Zeichnung
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08. Juli 2008 - beigetragen von spoxx

Der alte Flyer
Kürzlich hat Jürgen die Frage aufgeworfen ob wir nicht mal wieder unseren Flyer aktualisieren sollten: jüngere Bilder, hie und da einen neuen Text, vielleicht ein paar Änderungen am Layout…
Mit einem solchen neuen Flyer könnten wir dann hinausgehen, um erneut Menschen mit HIV und AIDS anzusprechen und ihnen die Angebote des Offenen Atelies nahezubringen.
Seit vielen Jahren haben wir selbst die Erfahrung gemacht, wie gut es tut, ein Gespür für die eigene Kreativität zu entwickeln, und wie sehr es die Lebensqualität steigert, in dieser offenen Atmosphäre mit Anderen zusammen ein bisschen Zeit zu verbringen und auch gegenseitig Gehör zu finden für das, was uns vielleicht im Moment belastet.
Sicher würde es auch unserer Gruppe gut tun, neue Gesichter zu sehen und weitere interessante Menschen kennenzulernen und mit ihnen, wie wir es eben hier so machen, frei und ungezwungen gestalterisch zu arbeiten.
Da meine eigene Leidenschaft, wie ihr wisst, (neben dem Malen) den elektronischen Medien und dem Internet gilt, lag die Idee nahe, auch auf diesem Weg Kontakte aufzubauen: Inzwischen ist eine Generation herangewachsen - auch in unserer Zielgruppe -, die im Internet zuhause ist und hier ihr Netzwerk von Freunden und Bekannten unterhält und pflegt. Sicher können wir auf diesem Weg Menschen erreichen, die sonst nie von unserem Offenen Atelier hören würden.
Aber es gibt noch einen weiteren Aspekt, den ich interessant finde:
Mit diesem Blog öffnet sich auch für uns eine Tür, durch die wir etwas von dem, was wir im Offenen Atelier erfahren, an Andere weitergeben können. Wir haben schon in der Vergangenheit wiederholt durch Ausstellungen und Veranstaltungen Öffentlichkeit gesucht, und die Resonanz hat uns gezeigt, dass es sehr wohl ein Interesse für unsere Arbeiten gibt - und für den Weg, den wir hier gehen!
Tags: auf-Sendung-gehen, Erfahrung, Flyer, Generation, Gruppe, Internet, Kreativität, Lebensqualität, Medien, networking
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24. Juni 2008 - beigetragen von hh

Ausstellungsplakat
Noch bis 5. Juli ist die Jahresausstellung in der Kunstakademie am Siegestor zu sehen, deren Besuch ich Euch empfehlen möchte. Leider habe ich an einem schwülen Tag nicht alle Ateliers besichtigen können, aber es lohnt sich und es ist auf jeden Fall inspirierend, die vielfältigen Arbeiten junger Künstler zu entdecken.
Tags: Ausstellung, Kunstakademie
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11. Juni 2008 - beigetragen von Peter

Gemeinschaftsarbeit "11zu1-tryptichon"
Acryl auf Leinwand
70 x 122,5 cm (geöffnet)
Aussenseite: Bespannung mit schwarzer Teichfolie.
Eine Gemeinschaftsarbeit: 11 Personen malen im Offenen Atelier 1 Bild.
Beitrag des Offenen Ateliers für den VI. Konrad-Lutz-Preis (2007)
THEMA: miteinander füreinander.
Von anfänglichen Berührungspunkten ausgehend, entstand nach und nach, geleitet durch unterschiedliche Motivationen, ein Bild geprägt durch Hände als Symbole für: berühren, nehmen, abwehren, geben, zupacken, loslassen, abgeben, tasten, fühlen, stützen und berührt werden.
Lebenslinien, die Spuren, Strukturen, Code, Verknüpfungen und Lebensmuster von 11 Persönlichkeiten hinterlassen.
Ein Triptychon, 3-Heit, Einheit, Einmaligkeit zum: Öffnen, Schließen, Bewahren, Verbergen, aufgedeckt werden, Schützen, Staunen, Schauen, Erfahren, Besinnen und Entdecken.
Tags: Acryl, Gemeinschaftsarbeit, Konrad-Lutz-Preis, Leinwand
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10. Juni 2008 - beigetragen von spoxx
Dies ist also eine erste, eine “Minimalversion” (oder, um in einer biologischen Metapher zu sprechen: der “Keim”) unseres neuen Blogs.
Alles kann geändert, gestaltet, erweitert, vervollkommnet werden. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Dies ist ausserdem der erste “Post” (oder anders gesagt: das erste “Posting”), dem, so hoffe ich, noch viele weitere folgen werden.
Warten wir’s ab.
SEE WHAT HAPPENS
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