FARBE erLEBEN

11. Januar 2010 - beigetragen von jf

Die Wirkung von Farben und Ausdruck im Offenen Atelier der Bayerischen AIDS Stiftung - Verein für Gesundheitsförderung e.V.

TeilnehmerInnen des Ateliers zeigen ausgewählte Arbeiten aus ihrem persönlichen Schaffen.

Wirkung von Farbe und Ausdruck

Wirkung von Farbe und Ausdruck (grahic: HH)

Vernissage am Freitag, den 22. Januar um 18.00 Uhr im Café Regenbogen, Lindwurmstr. 71, München
(Google maps)

Seit ca. 20 Jahren treffen sich Betroffene und Mitbetroffene von HIV und AIDS im Offenen Atelier im Schwabinger Krankenhaus, um miteinander auf dem Weg des kreativen Ausdrucks ihre Lebenssituation zu bereichern.

Besonders in den letzten Jahren verschob sich dabei der Schwerpunkt von den belastenden Themen, die die Betroffenheit von HIV mit sich bringt, hin um Ausdruck des Vitalen, der Lebensbejahung und Förderung der eigenen kreativen Kraft.

Zu sehen sind Bilder, die das Erleben von Farbe, ihren Gefühlsgehalt und ihre Wirkung im freien Ausdruck spürbar werden lassen. Abstrakt, abstrahiert und experimentell.

Einführende Worte:
Michael Tappe, Münchener AIDS-Hilfe
Jürgen Fritsche, Leiter des “Offenen Ateliers”.

Ausstellungsdauer:
23.Januar bis 26, Februar 2010

Spät-Sommerfest - 28. September ab 15.00 Uhr in der Atelier-Galerie FOE 156

20. September 2009 - beigetragen von jf

Liebe TeilnehmerInnen des Offenen Ateliers,

Ich möchte Euch herzlich auf diesem Wege eine Erinnerung an unser
*”Spät-sommerfest” *zukommen lassen, das am

28. September ab 15.00 Uhr in der
Atelier-Galerie FOE 156
Bürgerpark Oberföhring, Oberföhringer Strasse 156
stattfinden soll. (Anfahrtsbeschreibung etc. kommt später)

Morgen, am Montag, den 20. 09. können wir verabreden, wie wir es vorbereiten wollen.
Wer was mitbringen kann, wie wir zusammen hinkommen, wen wir dazu einladen möchten, etc.

Ich freue mich über alle die morgen kommen können, damit wir  einen schönen
und entspannten gemeinsamen “Sommerausklang” für den Montag darauf planen können.
Auch weitere Ideen für die Nutzung des “Weißen Raumes” in der Galerie FOE können wir morgen besprechen.

Morgen könnt Ihr auch Maria Graf, die neue Praktikantin kennenlernen, die uns in den nächsten Wochen im Atelierbegleiten wird.

Wie immer freue ich mich auf Euch,

beste Grüße

Jürgen

Ausstellung J. Fritsche / E. Rivas - OK9 / Collage OPEN 2009

18. September 2009 - beigetragen von jf

Video-Installation / Prozess Dokumentation / Zeichnungen

- Gemeinschaftsarbeit -

Künstlerische Mitarbeit / Fotografie: Arancha Ruiz

download booklet (pdf)

Eugenio Rias, Jürgen Fritsche: INSTALLATION (Gemeinschaftsarbeit)Eröffnung:

Freitag, den 18. September ab 18 Uhr

mit einer Einführung in der STATION FOE 156 ab 19 Uhr,

anschließend Fest

Öffnungszeiten:

Samstag, den 19. September von 14 - 20 Uhr

Sonntag, den 20. September von 14 - 18 Uhr

Bürgerpark Oberföhring,

Oberföhringerstr. 156, 81925 München

Bus 188 von der Richard-Strauss-Straße (U4) oder vom Herkomerplatz

(Anfahrtsbeschreibung)

Musikalisches und Kulinarisches zählen zum Rahmenprogramm.

Eugenio Rias, Jürgen Fritsche: INSTALLATION (Gemeinschaftsarbeit)

Sommer-Zeiten des Offenen Ateliers / “Spätsommerfest”

10. August 2009 - beigetragen von jf

Liebe Teilnehmende und Freunde des Offenen Ateliers,

mit herzlichen Grüßen hier kurz einige Informationen für den Ablauf in den kommenden Wochen:

Wegen meines Urlaubs bin ich am 17. August nur am Anfang dabei und verabschiede mich gegen 16.30 Uhr bis zum 14. 9.

Meine Pause ist dann vom 24. August bis 7. September.

Am 14. 9. bin ich  wieder im Atelier. Die Atelier/Ferien-Handhabung (Schlüssel) könnt Ihr wie in den vergangenen Sommern weiterführen.

Ab Herbst freue ich mich auf eine neue, sehr liebenswürdige Praktikantin, mit der die Arbeit im Atelier sicher spannende neue Akzente bekommt.

Atelier-Galerie FOE 156 Bürgerpark Oberföhring, Oberföhringer Strasse 156

Atelier-Galerie FOE 156 Bürgerpark Oberföhring, Oberföhringer Strasse 156

Unser “Spät-sommerfest” findet am 28. September ab 15.00 Uhr in der
Atelier-Galerie FOE 156 Bürgerpark Oberföhring, Oberföhringer Strasse 156 statt.
(Anfahrtsbeschreibung)
Dies ist eine schöne Gelegenheit, wie schon lange mit Euch anvisiert, dass jede/r in einem großen, weißen Raum eigene Arbeiten an einer eigenen weißen Wand zu hängen und gemeinsam zu betrachten.
Eine Art interne kleine Vernissage / one “evening” stand.
Wer dazu Ideen hat, z.B. für eine Serie kleinerer Arbeiten, eine kleine Gruppe oder einzelner größerer Arbeiten, ist ab nächster Woche herzlich eingeladen, eine Vorauswahl zu treffen.
Der Rahmen ist völlig locker - das schöne ist einfach dieser wunderbare und interessante weiße Raum!!!

Vom 19. Oktober bis 19. November muß ich das Offene Atelier von Montag auf Donnerstag verlegen.
Genauere Verabredungen dazu können wir dann noch gemeinsam treffen. Danach geht es wie gewohnt weiter.

Es wünscht Euch bis nächste Woche schöne sommerliche Tage,
beste Grüße
JF

Montag, 8. Juni 2009 - Besuch aus Spanien

25. Mai 2009 - beigetragen von jf

Wie ich mit Euch schon mal angedacht hatte, bekommen wir am Montag, den 8. Juni (also einen Montag nach Pfingsten) Besuch von 3 bis 4 KünstlerInnen aus Granada, Spanien, die gern einmal das Offene Atelier besuchen möchten.

Ich freue mich sehr darauf, und kenne sie schon von einem Kunsttherapie / Kunst-projekt, das ich mit Ihnen im Februar durchgeführt habe.

Ich würde mich sehr, sehr freuen, wenn Ihr an diesem Nachmittag kommen könntet. Falls Ideen von Euch bestehen, was wir zusammen machen könnten, ruft mich einfach an oder mailt mir.

Ansonsten leite ich ganz einfach den Nachmittag wie sonst auch.
Ihr braucht Euch nicht vorzubereiten. Sie sind sehr locker, freundlich und sehr interessiert.

GERHARD RICHTER - Gemeinsamer Ausstellungs- besuch im Haus der Kunst

07. Mai 2009 - beigetragen von jf
Gerhard Richter photographiert von Lothar Wolleh

Gerhard Richter photographiert von Lothar Wolleh

Die Ausstellung “Gerhard Richter”, im Haus der Kunst geht Ende nächster Woche zuende.

Dieser weltbekannte und zeitgenössische deutsche Maler ist auch für uns sicher super interessant, und gerade nach Gesprächen im Offenen Atelier am letzten Montag, möchte ich uns allen noch gern die Möglichkeit geben, zusammen in diese Ausstellung zu gehen.

Anschließend können wir im Café ein paar gemeinsame Themen bezüglich des Ateliers und einem Besuch spanischer KünstlerInnen Anfang Juni besprechen, sowie die Aussicht auf den Sommer.

Ich würde mich sehr freuen, Euch*

Am Montag, den 11. Mai um 15.15 Uhr (Atelierzeit)
am Eingang / Kasse
Haus der Kunst, München*

zu treffen. Ich hoffe auf großes Interesse und werde eine kleine Einführung zur Kunst G. Richters vorbereiten.

Das Eintrittsgeld muß leider von den TeilnehmerInnen selbst getragen werden.

Offenes Atelier auf Technorati

08. April 2009 - beigetragen von spoxx

Technorati Profile

Schwarz

07. März 2009 - beigetragen von Peter

Ein Ausstellungsbesuch mit dem Offenen Atelier zeigt Langzeitwirkung. Rückblickend erscheint mir diese Begegnung mit der Farbe “Schwarz” als Wendepunkt in meinem Verhältnis zu bildnerischen Werken und zu mir selbst. - Teil 1

BLACK PAINTINGS - Ausstellungsbesuch des Offenen Ateliers. Foto: Jürgen Fritsche

BLACK PAINTINGS - Ausstellungsbesuch des Offenen Ateliers (30.10.2006). Foto: Jürgen Fritsche

Normalerweise bin ich nicht sehr freigiebig damit, eine Sache als die “wichtigste ihrer Art in meinem Leben” zu bezeichnen. In diesem Fall aber kann ich es so sagen:

Black Paintings

Die Ausstellung, die mich in meinem bisherigen Leben am dauerhaftesten beindruckt hat, waren die “Black Paintings“. Jürgen hatte einen Besuch der Ausstellung angeregt und für das Offene Atelier eine Führung organisiert. Bei mir hat dieser Besuch einen Prozess ausgelöst, der erst über ein Jahr später zutage trat und mich noch heute sehr tiefgehend beschäftigt.

Nicht, dass ich je ein grosser Ausstellungsgänger gewesen wäre. Ich besuche genau genommen äusserst selten eine Ausstellung oder ein Kunstmuseum. Früher hat es mich sogar erhebliche Überwindung gekostet, einen Raum mit Bildern an der Wand zu betreten, vor denen andächtige Menschen standen und kluge Sätze flüsterten.

Der erstarrte Gegenstand

Mein Verhältnis zu Bildern im Allgemeinen war - ich sag’s mal höflich: “distanziert”. Bilder sagten mir nichts. Ich schaute drauf, fand sie vielleicht ganz nett und schlenderte weiter zum nächsten, bis ich das Gefühl hatte, jetzt könne ich von mir behaupten: ja, ja, in dieser Ausstellung oder jenem Museum war ich schonmal…

Was mir bei meinen Begegnungen mit Bildern fehlte, glaube ich, war der Aspekt der Zeit, des Ablaufs - das narrative Element.
Sicher: viele Bilder “erzählen eine Geschichte”, sagt man. Aber was sie dann wirklich zeigen ist ein erstarrter Augenblick, in dem das, was eine Geschichte ausmacht, das Vorher und Nachher, die Ursachen und Wirkungen, eingeschlossen sind wie eine tote Maus in einer gefrorenen Pfütze:
Jener letzte Atemzug, zum Beispiel, in dem das Leben den in seiner Badewanne erstochenen Marat verlässt und sein Kopf bereits zur Seite fällt während er Papier und Feder noch in den Händen hält: Irgendwie und irgendwo in diesem angehaltenen Augenblick mag da wohl die ganze Hoffnung und Tragik der Französische Revolution stecken.
Aber als Film wäre mir die Sache lieber…

Black Paintings

Sicher, es gab Ausnahmen.

So erinnere ich mich an eine Art touristischen Pflichtbesuch im Metropolitan Museum in New York vor vielen Jahren, wo plötzlich in einem der ersten Sääle ein Bild meinen Blick fing und festhielt.
Ich verbrachte dann bestimmt eine gute Stunde vor diesem Bild. Obwohl ich das mit der Stunde eigentlich doch nicht so sicher sagen kann, denn für mich war die Zeit in diesem Moment aufgehoben. Sie floss nicht mehr. Sie war kristallin geworden. Ich merkte nur, als ich aus dem Bild erwachte, dass ich sehr müde war und gleichzeitig ungeheurer aufgeregt und glücklich.

Das Bild hatte mich von Ferne erwischt, von der mir gegenüberliegenden Wand des Saals aus.

Die Wahrnehmung ist ein Fluss

Was mir zuallererst auffiel war die photographische Schärfe der Abbildung, die Brillianz, in der das dargestellte Gebäude in jedem noch so feinen Detaill seiner Architekturelemente herausgefeilt war.
Das Bild hatte ein eher kleines Format, aber das war vielleicht sein Trick, mit dem es mich zu sich heranzog wie ein Angler den Fisch am Haken. Und beim Näherkommen verwandelte es sich, löste sich auf in ein Feuerwerk von tanzenden Farbpunkten - so als würdest du immer näher an einen Fernsehmonitor herangehen, bis du deine Nase am Bildschirm plattdrückst.

Abstraktion, sagt man, sei das Abziehen der Wahrnehmung von ihrem Gegenstand und ihre Hinwendung auf das Material der Darstellung.

Es war die “Kathedrale von Rouen“, eine von (wie ich später las) dreiunddreissig Variationen dieser Fassade, die Monet von einem Fenster gegenüber gemalt hatte, während die Lichtstimmungen des Tages vorüberzogen.
Ich habe an jenem Tag kein weiteres Bild mehr ansehen können und habe mich aus dem Museum hinausgerettet in das Strassenleben Manhattans in jenem heissen Sommer von 1979.

Fortsetzung folgt

DAS SECHSTE ELEMENT und/oder DINNER FOR TWENTY

15. Januar 2009 - beigetragen von spoxx
Das Sechste Element

Das Sechste Element

Am kommenden Montag, den 19. Januar 2009 feiern wir unser schon traditionelles kleines Fest zum Neuen Jahr.

Es gibt einen Ausstellungsbesuch im Gasteig (manche von uns waren schon bei der Ausstellungs- eröffnung) und anschliessend ein Essen beim Inder.

Die Daten:

Montag, 19.01.2009
treffen um 17:00 Uhr
Im Gasteig
, 1.Stock
vor Infostand beim Eingang zur Blackbox.
Jürgen führt durch die Ausstellung Das sechste Element

>>> download Flyer

anschliessend

ab 18:30
Im Restaurant Punjab, “Bombay Tandoori”
Rosenheimer Str. 75, Ecke Metzstr.

>>> Restaurant-Infos und Lageplan

Rosenheimer Str. 75, Ecke Metzstr.

Rosenheimer Str. 75, Ecke Metzstr.

[ update ] Neujahrstreffen, Ausstellung, Kneipe…

09. Dezember 2008 - beigetragen von spoxx
Einen Kandinsky gibt es auch in der Geistigen...-Ausstellung - wassily kandinsky komposition VI, 1913 eremitage, sankt petersburg © vg bild-kunst, bonn 2008

Einen Kandinsky gibt es auch in der "Geistigen..."-Ausstellung - wassily kandinsky komposition VI, 1913 eremitage, sankt petersburg © vg bild-kunst, bonn 2008

Unser Neujahrstreffen findet am Montag, 19.1.2009 statt - zu den üblichen Atelierszeiten (15:15)

Wir haben vor, eine Ausstellung zu besuchen
- entweder die Kandinski-Retrospektive im Lenbachhaus:
- oder eine andere Ausstellung.

[ update 13.12. 19:26] Ursrprünglich hatten wir noch eine andere Ausstellung ins Auge gefasst, die aber schon am 11.1. endet, sodass wir sie nicht gemeinsam besuchen können: “Spuren des Geistigen - traces du sacré” im Haus der Kunst. Jürgen empfielt aber, sie trotzdem zu besuchen (siehe Kommentar von jf). [ end update]

Anschliessend ist ein Kneipenbesuch angesagt, möglicherweise beim Inder in Haidhausen…

Es findet eine Vorbesprechung am Montag, 12.1.2009 statt; danach gibt’s genauere Infos und Rundrufe….